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Solidarität mit Brasilien

Tropischer Regenwald, Indios und Bischof Kräutler

Das Plakat zeigt Menschen vor dem Fluss Xingu, einem Flussarm des Amazonas im Regenwaldgebiet Brasiliens.

Bischof Erwin Kräutler oder wie sie ihn nennen - Dom Erwin - ist an ihrer Seite und sein Einsatz für ihre Lebensbedingungen macht ihnen Mut.

Die Aussage dieses Plakates kommt nicht von ungefähr, denn Bischof Kräutler, geboren in Österreich, hat sich von Anfang an für ein menschenwürdiges Leben der indigenen Völker, gegen den Großgrundbesitz, gegen den Ausverkauf und die schonungslose Abholzung des tropischen Regenwaldes in Amazonien eingesetzt, als er 1965 in das Amazonasgebiet um Altamira am Xingu kam.
1981 zum Bischof einer Diözese geweiht, die größer als ganz Deutschland ist, ließ er sich auch nicht einschüchtern, als mehrere Attentate auf ihn ausgeübt wurden.

Seit Jahren kämpft Dom Erwin an der Seite der Menschen am Xingu gegen das am Xingu-Fluss geplante Wasserkraftwerk Belo Monte. Inzwischen sind Fakten geschaffen worden. Der Bau von Belo Monte war - trotz laufender Gerichtsprozesse und nationalem und internationalem Widerstand - nicht zu verhindern. Ca. 40.000 Menschen wurden zwangsumgesiedelt, der Regenwald als "Lunge der Welt" ein weiteres Mal geschädigt und viele Indios verloren die Grundlage ihrer Existenz. Die erwirtschaftete Energie des Wasserkraftwerkes kommt nicht etwa, wie man denken könnte, den Haushalten der Bevölkerung zugute, sondern Aluminium- und Bauxitfabriken internationaler Investoren.

Dom Erwin, der mittlerweile als Bischof emeritiert ist, kämpft weiterhin dafür, dass die betroffenen Indigenen und Fischer eine adäquate, ihnen gerecht werdende Lebensgrundlage erhalten. Die Indigenen leben vom Fluss und dem Boden. Beides ist Grundlage für ihre seelische Identität.

Wer Bischof Kräutler unterstützen möchte, findet nähere Informationen unter:
http://plattformbelomonte.blogspot.com

Solidarität mit Argentinien

Roxana Paula de Mendiete und ihr Freund Pablo wohnen in General Belgrano, ca. 150 km von Buenos Aires entfernt.

Beide bieten dort Kindern aus Familien, die am Existenzminimum leben, eine Eco-Ludoteca an, eine Spielwerkstatt, die auf ökologischen Fundamenten aufbaut.

Argentinien hat zurzeit eine wirtschaftlich katastrophale Situation: Eine Inflation von über 30 % treibt die Preise für die Grundnahrungsmittel in die Höhe. Viele Argentinier können sich keinen Urlaub mehr leisten und zu den regierenden Parteien des Landes besteht aufgrund von permanenten Korruptionsvorwürfen kein Vertrauensverhältnis mehr.

Roxana und Pablo versuchen den Kindern und Familien Alternativen anzubieten. In Workshops lernen Eltern und Kinder auf anschauliche und spielerische Weise, wie sie selber Gemüse anbauen und aus recyceltem Material neuen Wohnraum gestalten können.

Die ökologisch-alternative, soziale Ausrichtung von Roxana und Pablo kann man auch schon aus dem Namen ihres Projektes herauslesen. Sie nennen die Oase für Kinder und Eltern Puilquen. Das ist indigene Sprache der Mapuche-Einwohner.

„Puil“ heißt Seele und „quen“ bedeutet Ort. Gemeint ist also ein „Ort der Seele“. Den Mapuche in Patagonien, im Süden Argentiniens, werden seit Jahrzehnten von Großkonzernen, wie z.B. Benetton, Grund und Boden geraubt, um auf deren Eigentum billig zu produzieren.
Roxana und Pablo wollen mit dem Namen ihres Projektes gegen dieses Verbrechen protestieren.

Wer sich näher über die Arbeit von Puilquen informieren will, kann sich das folgende Video anschauen.

Über eine Spende für Puilquen würde ich mich sehr freuen. Bei Interesse sende ich dabei gerne meine Kontoverbindung zu.

Leider kann ich keine Spendenquittung ausstellen, da ich Roxana und Pablo auf rein privater Ebene unterstütze. Den Vorteil, den ich bieten kann, ist der, dass ich mich vor Ort von der Umsetzung des Projektes überzeugen konnte und die Spenden auf direktem Weg zu Roxana gelangen.

Que Dios bendiga todos donadores! (Gott segne alle, die etwas spenden!)

Roxana Paula de Mendiete
Calle 612
2741 General Belgrano, Argentina
PuilQue
Alma Solidaria – Asociación Civil