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Labyrinth in einem Brunnen
Montag, 29.08.2022 bis Samstag, 03.09.2022 | Es können maximal 14 Personen teilnehmen.

"Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging fort." (Lk 4,30) - Schwert-Exerzitien

Schwert-Exerzitien auf dem Weg zu mehr persönlicher Präsenz

In der oben zitierten Stelle aus dem Lukas-Evangelium drängt eine aufgebrachte Menge Jesus an den Abgrund, um ihn umzubringen. Worte oder große Diskussionen helfen in dieser Situation nicht mehr. 
Jesus geht mitten durch die aggressiv gestimmte Menge hindurch. Ohne zu stocken, ohne jedes Anzeichen von Unsicherheit.

Wie geht das? Kann ich das auch? 

Schwert-Exerzitien wollen einen Zugang zu jener inneren Stärke vermitteln, aus der heraus Jesus Christus sich allein gegen alle anderen behaupten konnte.

Die Übungen am Schwert bleiben kraftlos, wenn sie nicht aus dem HARA erfolgen. Das ist der japanische Ausdruck für die Bauchkraft, über die jeder von uns verfügt, die wir aber im Alltag zu wenig nutzen. So werden die einzelnen Schwertübungen in diesem Kurs mit HARA-Übungen kombiniert.

Selbstverständlich ging Jesus Christus nicht nur aus seiner inneren Bauchkraft heraus durch die Menge hindurch, sondern ganz wesentlich aus seiner inneren Verbundenheit mit Gott selber. Von daher werden die Übungen am Schwert mit Zeiten kontemplativer Meditation vertieft.

Beide Übungswege, die kontemplative Stille und die Schwertarbeit werden abwechselnd im Mittelpunkt stehen, so dass sie aufeinander aufbauen und sich gegenseitig ergänzen. Es besteht die Möglichkeit zum Einzelgespräch und zur Mitfeier der Eucharistie.

Noch ein Wort zur Schwertarbeit: Sie eignet sich für Frauen und Männer. Man braucht keinerlei Vorkenntnisse. Übungsschwerter aus Holz und Metall werden zur Verfügung gestellt. Bitte bequeme Kleidung mitbringen.