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Rudolf Höß war von 1940 bis 1943 Lagerkommandant des KZ Auschwitz. Nach Kriegsende wurde er 1947 in einem Gerichtsprozess zum Tode verurteilt. "Und Sie hatten nie Gewissensbisse?", diese Frage an Rudolf Höß ist nur eine von vielen, die sich angesichts des millionenfachen Mordes in Auschwitz stellen.
Wie kann so etwas geschehen? Auschwitz lässt in die tiefsten Abgründe des Menschseins blicken.
Auschwitz wirft aber auch die Frage nach Gott auf. Wie konnte Gott so etwas zulassen?
Der deutsche, katholische Priester Manfred Deselaers hat sich intensiv mit dem Leben und dem Gerichtsprozess von Rudolf Höß beschäftigt und kommt zu dem Schluss: "Wir können nicht alles Böse und alles Leid Gott in die Schuhe schieben, denn wir sind es, die für das, was in der Welt geschieht, verantwortlich sind."
Auschwitz ist eine unüberhörbare Mahnung, dass sich solche Verbrechen von Menschen an Menschen nie mehr wiederholen dürfen.
Dies ist auch Anliegen der Begegnungsreise nach Krakau und in das KZ Auschwitz.
Während der Reise werden Möglichkeiten angeboten, über die sicherlich nicht einfach zu verarbeitenden Eindrücke und Erfahrungen ins Gespräch zu kommen.